Die Bauform beschreibt, wie ein Motor oder Getriebemotor mechanisch montiert wird. Für Ankauf, Vermittlung und Ersatzteilsuche ist diese Angabe oft entscheidend.
Was B3, B5 und B14 grob bedeuten
B3 steht typischerweise für Fußausführung, B5 für Flanschausführung und B14 für eine kleinere Flanschausführung. In der Praxis müssen Herstellerangaben, Getriebeausführung und Anwendung gemeinsam betrachtet werden.
Die Bauform beeinflusst, ob ein Ersatzteil mechanisch in die vorhandene Anlage passt.
Warum die Bauform beim Getriebemotor wichtig ist
Bei Getriebemotoren kommen Motor, Getriebe, Abtrieb und Befestigung zusammen. Gleiche Leistung bedeutet nicht automatisch gleiche Einbaubarkeit.
Flanschdurchmesser, Lochbild, Welle, Einbaulage und Getriebeausgang müssen zur Maschine passen.
Welche Fotos helfen
Fotografieren Sie Fuß, Flansch, Abtriebswelle, Anschlusskasten, Getriebe-Typenschild und Motor-Typenschild.
Wenn möglich, ergänzen Sie Maße oder ein Foto der Einbausituation.
Bauform beim Verkauf angeben
Wenn die Bauform auf dem Typenschild oder Datenblatt steht, sollte sie immer mitgesendet werden. Fehlt die Angabe, helfen gute Detailfotos.
Checkliste
- Motor- und Getriebe-Typenschild fotografieren
- Bauform, Flansch und Fußausführung zeigen
- Abtriebswelle und Anschlussmaße dokumentieren
- Übersetzung und Motorleistung nennen
- Zustand und Standort ergänzen
Häufige Fragen
Kann die Bauform später angepasst werden?
Das hängt vom Hersteller, der Getriebeausführung und der Anwendung ab. Für Ankauf und Suche sollte die vorhandene Bauform möglichst genau angegeben werden.
Sind B3, B5 und B14 immer gleich definiert?
Die Begriffe sind verbreitet, dennoch sollten Herstellerdaten und konkrete Abmessungen geprüft werden, besonders bei Getriebemotoren.
Nächster Schritt
Praktische Checkliste
- Motor- und Getriebe-Typenschild fotografieren
- Bauform, Flansch und Fußausführung zeigen
- Abtriebswelle und Anschlussmaße dokumentieren
- Übersetzung und Motorleistung nennen
- Zustand und Standort ergänzen